Codex Studiosorum Bruxellensis
Die Gedanken sind frei
Tekst van Zuid-Duitse oorsprong, verschenen op pamfletten tussen 1780 en 1800. De basisgedachte is echter reeds uitgedrukt geweest in een middelhoogduitse vrijdenkerszegswijze "Bescheidenheit", uit het jaar 1229. Deze luidt: "Diu bant mac nieman vinden, diu mine gedanken binden". Walther von der Vogelweide (ergens tussen 1170 en 1230) zong: "Sind doch Gedanken frei", terwijl de Oostenrijkse minnezanger Dietmar von Aist in de 12e eeuw "Die Gedanken, die sind ledig frei" schreef.
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie 'rschießen Mit Pulver und Blei: Die Gedanken sind frei!
Ich denke, was ich will und was mich beglücket, Doch alles in der Still' und wie es sich schicket. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, Das alles sind rein vergebliche Werke! Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken Und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei.
D'rum will ich auf immer den Sorgen entsagen, Und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen Und denken dabei: Die Gedanken sind frei!
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